Der lange Weg zur Traumverwirklichung

Stets erreicht mich die Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen? Oder: Woher kam die Idee zu genau diesem Roman?

Nachfragen, die möglicherweise kaum ein Autor zu beantworten vermag. Fakt ist, ich hatte schon immer eine blühende Fantasie.

Als Kind liebte ich Hörspielkassetten, wie die „Fünf Freunde“ sowie „3 Fragezeichen“. Die Abenteuergeschichten ließen meinen Gedanken keine Ruhe. Ich wollte eigene Storys rund um die Protagonisten erzählen. Ich schrieb die Kurzgeschichten nieder und besprach damit meine Kassetten. Teilweise überspielte ich die Lieblingssongs meines Vaters. Sorry!
Heute wären die Erzählungen eine peinliche Hörprobe meiner kindlichen Naivität.

In der Schule liebte ich selbstredend einzig und allein den Deutschkurs. In der sechsten Klasse sollten wir einen fiktiven Aufsatz schreiben. Thema: Egal.
Perfekt, jubelte mein Inneres. Ich schrieb eine Kurzgeschichte über eine junge Frau, Anna, deren Vater ein hochrangiges Mitglied der NSDAP war und sich in den Juden Jakob verliebte. Allen gefährlichen Widerständen zum Trotz, verhalf sie ihrer großen Liebe zur Flucht nach Israel. Historisch völlig haarsträubend. Der Holocaust wurde auch erst in der siebten thematisiert. Also, so what! Aus einer Seite entstanden zwei, dann drei … Achtzehn Seiten! Nachträglich entschuldige ich mich bei meiner Deutschlehrerin für die Mehrarbeit, denn Rechtschreibung oder Kommasetzung waren in meinem unbändigen Schreibwahn irrelevant.

In den Ausläufen meiner Pubertät (und sind wir mal ehrlich, wer ist in dieser Lebensphase ertragbar?) kam mir die Idee zu »Das verlorene Glück«. Von meinem Taschengeld kaufte ich auf dem »Gänseliesel-Markt« unserer Stadt eine Schreibmaschine und legte los. Wenn ich heute die unendlich beschriebenen Blätter in den Händen halte, muss ich über die Banalität schmunzeln. Richtiger High-School-Musical-Shit.
Doch eines, das blieb bis heute: Die tragische Liebesgeschichte von James und Elizabeth. Eine Story über mehrere Jahrzehnte. Das aus diesem Grundplot ein mehrteiliger Generationsroman entstehen würde, hätte ich auch nicht für möglich gehalten.

Den Mut aufzubringen, diesen Roman in ein paar Monaten zu veröffentlichen, reißt am seelischen Nervenkleid. Alles auf eine Karte setzen. Keine Hausmusik, sondern die große Bühne, die nicht nur positiven Applaus mit sich bringen wird.
Trotzdem muss ich es wagen.

In meinen unbefriedigenden Brotjobssinnierte ich über Excel-Tabellen, von denen ich nie verstand, wie eine Formel zur anderen führte (Mathe sechs). Ich beauftragte technische Leistungen, ohne nur den Hauch einer Ahnung zu haben, was ich tatsächlich angewiesen habe und langweilte mich Stunde über Stunde. »Was erst elf Uhr? Verdammt!«

Mittlerweile bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass diese Unzulässigkeit immer dann herrscht, wenn man nicht das verrichtet, was einen erfüllt. Momentan kann der Tag nicht genug Stunden haben. Also schreibe ich … und schreibe … und schreibe.
Meine liebe Lektorin nennt einen fertiggestellten Roman gerne »Buch-Baby«. Damit hat sie recht. Egal, was kommen mag, in jedem Satz, in jeder Szene steckt Herzblut. Nicht ganz wie die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind, aber so ähnlich. Man liebt es, egal welchen Mist es baut.

Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die Veröffentlichung der Romanreihe, damit andere meine Geschichte lesen und in die schicksalhafte Welt der Familie Morgan eintauchen, die einige unerwartete Wendungen mit sich bringt.

Kurzgeschichten nieder und besprach damit meine Kassetten. Teilweise überspielte ich die Lieblingssongs meines Vaters. Sorry!
Heute wären die Erzählungen eine peinliche Hörprobe meiner kindlichen Naivität.

In der Schule liebte ich selbstredend einzig und allein den Deutschkurs. In der sechsten Klasse sollten wir einen fiktiven Aufsatz schreiben. Thema: Egal.
Perfekt, jubelte mein Inneres. Ich schrieb eine Kurzgeschichte über eine junge Frau, Anna, deren Vater ein hochrangiges Mitglied der NSDAP war und sich in den Juden Jakob verliebte. Allen gefährlichen Widerständen zum Trotz, verhalf sie ihrer großen Liebe zur Flucht nach Israel. Historisch völlig haarsträubend. Der Holocaust wurde auch erst in der siebten thematisiert. Also, so what! Aus einer Seite entstanden zwei, dann drei … Achtzehn Seiten! Nachträglich entschuldige ich mich bei meiner Deutschlehrerin für die Mehrarbeit, denn Rechtschreibung oder Kommasetzung waren in meinem unbändigen Schreibwahn irrelevant.

In den Ausläufen meiner Pubertät (und sind wir mal ehrlich, wer ist in dieser Lebensphase ertragbar?) kam mir die Idee zu »Das verlorene Glück«. Von meinem Taschengeld kaufte ich auf dem »Gänseliesel-Markt« unserer Stadt eine Schreibmaschine und legte los. Wenn ich heute die unendlich beschriebenen Blätter in den Händen halte, muss ich über die Banalität schmunzeln. Richtiger High-School-Musical-Shit.
Doch eines, das blieb bis heute: Die tragische Liebesgeschichte von James und Elizabeth. Eine Story über mehrere Jahrzehnte. Das aus diesem Grundplot ein mehrteiliger Generationsroman entstehen würde, hätte ich auch nicht für möglich gehalten.

Den Mut aufzubringen, diesen Roman in ein paar Monaten zu veröffentlichen, reißt am seelischen Nervenkleid. Alles auf eine Karte setzen. Keine Hausmusik, sondern die große Bühne, die nicht nur positiven Applaus mit sich bringen wird.
Trotzdem muss ich es wagen.

In meinen unbefriedigenden Brotjobssinnierte ich über Excel-Tabellen, von denen ich nie verstand, wie eine Formel zur anderen führte (Mathe sechs). Ich beauftragte technische Leistungen, ohne nur den Hauch einer Ahnung zu haben, was ich tatsächlich angewiesen habe und langweilte mich Stunde über Stunde. »Was erst elf Uhr? Verdammt!«

Mittlerweile bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass diese Unzulässigkeit immer dann herrscht, wenn man nicht das verrichtet, was einen erfüllt. Momentan kann der Tag nicht genug Stunden haben. Also schreibe ich … und schreibe … und schreibe.
Meine liebe Lektorin nennt einen fertiggestellten Roman gerne »Buch-Baby«. Damit hat sie recht. Egal, was kommen mag, in jedem Satz, in jeder Szene steckt Herzblut. Nicht ganz wie die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind, aber so ähnlich. Man liebt es, egal welchen Mist es baut.

Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die Veröffentlichung der Romanreihe, damit andere meine Geschichte lesen und in die schicksalhafte Welt der Familie Morgan eintauchen, die einige unerwartete Wendungen mit sich bringt.

P.S.: Jeder meiner Freunde und Bekannten darf aufatmen. Alle Charakteren sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeiten sind rein zufällig. Ich lebe in einer Kleinstadt. Das musste noch einmal erwähnt werden.🤣

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