#zeilentanzchallange Tag 11-15

Weiter geht`s mit der wunderbaren Challenge.

Tag 11: Zeig uns deinen Arbeitsplatz

Ich habe mich in unserem Esszimmer niedergelassen. Eigentlich ist es nicht das Wahre, denn der Stuhl ist keineswegs für längere „Sitzungen“ geeignet. Ich könnte mir in einem kleinen Zimmer ein Büro einrichten, aber irgendwie fühle ich mich dann von der Außenwelt abgeschnitten. Wie ein einsamer Autor, ohne Freunde und ohne Kontakt zur Außenwelt 🙂 Aber eventuell muss ich es mir nur nett einrichten, um mich darin wohlzufühlen.

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Ich benötige immer zwei Bildschirme, da ich es aus dem Berufsleben nur so kenne. Das hat viele Vorteile. Vor allem bei Korrekturen oder auch beim Buchsatz. Auf jeden Fall will ich darauf nicht mehr verzichten.

Am liebsten arbeite ich in den frühen Morgenstunden oder am Abend. Für mich als Schriftstellerin kann das Wetter draußen nicht mies genug sein 😉 Zunächst brauche ich, wie Millionen andere Menschen, einen synapsenanregenden Kaffee. Zugleich koche ich eine große Kanne Tee, die ich über den ganzen Tag hinweg trinke, weil ich jemand bin, der Flüssigkeitsaufnahme gerne vergisst. Eine wunderbare Duftkerze von Yankee Candle darf nicht fehlen. Dieser Duft ist übrigens mein Favorit. In meiner Vorstellung duftet „Morgan`s Hall“ danach, wenn die Haushälterin Suzie ihren berühmten Apfelkuchen zubereitet und die Räume mit dem warmen Aroma von Apfel, Zimt und Zucker durchflutet werden. Die Woodwaller-Bürger behaupten, sie könnten den Duft bis in die Stadt schnuppern und jeder weiß: Suzie backt.

Sobald die Sonne scheint, fühle ich mich genötigt hinausgehen zu müssen. In diesem Jahrhundertsommer 2018 habe ich dann selbstverständlich auf unserer Terrasse gearbeitet. #zeilentanzchallange

Tag 12: Wie war deine Grundidee zu „Morgan`s Hall“?

boyfriend-2029794_1280Tja, würde ich euch meine Grundidee zu meinem Roman verraten, wüsstet Ihr, wie es in den nächsten Bändern weitergeht. Nachdem die letzte Seite gelesen wurde, kann man sich den weiteren Verlauf vielleicht denken. Als ich vor zwanzig Jahren begonnen hatte, die Geschichte in meinem Kopf zusammen zu weben, war es tatsächlich „nur“ eine Liebesgeschichte. Aber schon damals wollte ich keine kitschige, romantische Story zwischen zwei Verliebten schreiben. Ich bin einfach nicht der Typ für leichte Kost. Das spiegelt sich auch in meinem Fernsehverhalten wieder. Zu meinen Lieblingsfilmen gehören Abbitte oder Der englische Patient. Alles Filme mit einer äußerst tragischen Love-Story.

Nur so viel sei gesagt: Die nächsten Bänder werden vielleicht nicht mehr ganz so bedrückend und düster, aber dennoch melancholisch und tieftraurig. Auch die Romantiker unter Euch kommen auf ihre Kosten. Häppchenweise 😉

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Tag 13: Was isst dein Protagonist im Restaurant?

Sehr schöne Frage 🙂

John ist eine Naschkatze und die Wiener-Küche ein Paradies. Oder wie er einst zu seinem Freund Dickie sagte: „Das Wichtigste an Expeditionen in ferne Länder, ist die Entdeckung der jeweiligen Esskultur.“

Aber es ist der Apfelkuchen, den er sich als Dessert bestellen würde. Kein Wunder. Schließlich ist er auf einer Apfelbaumplantage groß geworden.apple-pie-1754010_640

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Tag 14: Was ist deine liebste Eigenschaft an deinem Protagonist?

Ich würde sagen, bei John ist es die Verbundenheit zu seiner Heimat. Er glaubt fest daran, dass sich irgendwann alles zum Guten wendet, auch wenn er manchmal daran zweifelt. Die Familie ist für ihn das Wichtigste, aber vor allem seine Frau, die er abgöttisch liebt. Allerdings geht er für diese Liebe über Leichen und handelt oftmals egoistisch, um das zu bekommen, vom dem er glaubt, es stünde ihm zu.

Das Schicksal meint es mit Isabelle nicht immer nett und sie hat viel durchgemacht. Trotzdem ist sie eine Kämpferin und glaubt, dass all das Leid für irgendetwas gut sein muss. Sie gibt nicht auf und glaubt, allen Umständen zum Trotz, an ihre große Liebe und dass sie eines Tages ihren Seelenfrieden findet. Sie ist ein guter Mensch, doch das Leben stellt sie auf harte Proben, die Isabelle manchmal zu Taten verführt, die nicht ihrem Naturell entsprechen. Und genau dieser Punkt macht sie – zumindest für mich – sehr interessant. Isabelle ist eben nicht „Everybody`s Darling“. Sie kann ein Biest sein, aber auch im nächsten Moment der einfühlsamste Mensch auf Erden sein.

Ein Mensch ist nicht nur schwarz oder weiss. Jeder hat gute und schlechte Eigenschaften. Welche dieser Wesenszüge zum Vorschein kommen, liegt immer an dem jeweiligen Lebensumstand.

#zeilentanzchallange

Tag 15: Method Acting – Arbeitsplatz

Was? Ich kenne „Method Acting“ nur aus der Schauspielschule. Offenbar wird hier nach dem Arbeitsplatz des Protas gefragt.

Isabelle will in Wien eine Schauspielschule besuchen, um eines Tages eine große Mimin am Burgtheater zu werden. Ihr Vater, ein Bankier, ist nicht sonderlich von Isabelles Plänen begeistert. Tagsüber arbeitet sie im Vorzimmer ihres Vaters. Abends tritt sie heimlich in der Bar „Eden`s“ auf und singt dort Songs von Marlene Dietrich. Hier lernt sie auch John kennen.

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Das „Eden´s“ um 1950. Die legendäre Bar ist mittlerweile Insolvent

John arbeitet in der Kelterei der „Morgan`s Company“. Natürlich, denn er hat das Unternehmen des Vaters bereits in jungen Jahren übernommen.

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Dickie Cooper, der glaubt, er sei zu Höherem berufen, schufftet in dem Pub seines Vaters. Das „Cooper`s“. Dabei ist sein größter Traum, eines Tages als Partner in der „Morgan`s Company“ einzusteigen.

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